Karin Wenig
Am Nachmittag des Heiligabends fand in der Pfarrkirche wieder traditionell die Herbergssuche in Form eines liebevoll gestalteten Krippenspiels statt. Die Feier begann mit dem feierlichen Einzug der Kinder, die das Friedenslicht in die dunkel und bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche trugen.
Karin Wenig
Karin Wenig begrüßte die zahlreichen Besucher herzlich und lenkte die Aufmerksamkeit auf das Licht vor der Krippe, das symbolisch von der Freiwilligen Feuerwehr Rinchnach in die Kirche gebracht worden war. Dieses Licht stand sinnbildlich für Hoffnung, Gemeinschaft und Frieden.
Die Kinder beteiligten sich aktiv an der Gestaltung der Andacht — trugen Kyrierufe, Gebet und Fürbitten vor. Anschließend spielten sie die Weihnachtsgeschichte nach und ließen die Ereignisse rund um die Geburt Jesu für die Gemeinde lebendig und spürbar werden.
Unter der musikalischen Leitung von Julia Wenzl erhielt die Andacht einen feierlichen und zugleich kindgerechten Rahmen. An der Orgel sorgte Organistin Sylvia Birnböck für eine stimmungsvolle Begleitung.
Zum Vaterunser versammelten sich die Kinder und reichten sich die Hände. Beim Friedensgruß gingen sie anschließend von Bank zu Bank, um den Frieden weiterzugeben. Gerade in der heutigen Zeit wurde so deutlich, wie wichtig es ist, dass Frieden von Herz zu Herz weitergetragen wird.
Zum Abschluss dankte man allen Mitwirkenden herzlich. Nach den Dankesworten wurde der Segen gespendet. Im Anschluss stimmten alle in der dunklen, nur von den leuchtenden Christbäumen erhellten Pfarrkirche feierlich in das Lied „Stille Nacht“ ein. Dieser gemeinsame Gesang bildete den Ausklang der Kinderkrippenfeier.



