Karin Wenig
Rinchnach. Am 2. und 3. Januar waren die Sternsingerinnen und Sternsinger in Rinchnach und den umliegenden Ortschaften unterwegs, um den Segen in die Häuser zu bringen. Als Heilige Drei Könige – Kaspar, Melchior und Balthasar – zogen sie von Haus zu Haus und sorgten mit ihrem Besuch nicht nur für den traditionellen Segensspruch, sondern auch für Freude, Herzlichkeit und ein Strahlen in den Gesichtern der Menschen.
Karin Wenig
Besonders erfreulich war in diesem Jahr die große Bereitschaft der Kinder, sich an der Sternsingeraktion zu beteiligen. Auch mehrere Kinder der 3. Klasse entschieden sich, aktiv mitzuwirken. Trotz winterlicher Witterung und Schneefalls ließen sich die Sternsingerinnen und Sternsinger nicht davon abhalten, ihren Dienst mit großem Engagement, Ausdauer und Begeisterung zu erfüllen.
Der Einsatz wurde reich belohnt: In der Pfarrei Rinchnach konnten insgesamt über 6.900 Euro an Spenden gesammelt werden. Die Sternsingeraktion stand in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik“. Die gesammelten Spenden kommen Hilfsprojekten für Kinder in Bangladesch zugute, die unter schwierigen Lebensbedingungen leben. Viele von ihnen müssen arbeiten oder haben keinen Zugang zu Bildung. Durch den Einsatz der Sternsingerinnen und Sternsinger erhalten diese Kinder neue Chancen auf Schulbildung, Schutz und eine bessere Zukunft.
Bereits am 1. Januar wurden die Sternsingerinnen und Sternsinger im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes ausgesendet. Den feierlichen Abschluss bildete die Einholung am 6. Januar, dem Fest der Erscheinung des Herrn. Auch hier wirkten die Sternsingerinnen und Sternsinger aktiv am Gottesdienst mit und machten durch ihren Einsatz das Anliegen der Aktion für die Gottesdienstbesucher sichtbar und erfahrbar.
Die Sternsingeraktion in Rinchnach zeigte eindrucksvoll, wie Kinder und Jugendliche mit ihrem Engagement, ihrem Glauben und ihrem Einsatz Hoffnung weitertragen können.



